Masterarbeit

Wissenschaftliches Arbeiten

Als Einstieg stellen wir Ihnen einige grundlegende Leitlinien zur Verfügung:


Institut für Soziologie: Zitierregeln (Version 2018 - pdf)

Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis (Mitteilungsblatt 2006 - pdf)

Ethik-Kodex des Berufsverbands Deutscher Soziologen (pdf)     

Ethik-Kodex der American Sociological Association (pdf)

 

Weitere Informationen und Unterlagen

Leitfaden Konzepterstelltung (pdf - Ulrike Zartler ©)

 

Urheberrecht und Datenschutz in der sozialwissenschaftlichen Forschung

Als Studierende/r eines sozialwissenschaftlichen Faches sind Sie bei der Erstellung von Seminararbeiten, Bachelorarbeiten und Masterarbeiten immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie im Kontext der Datenschutzgesetzgebung mit erhobenen Daten (Interviews, Fragebögen....) und urheberrechtlichen Belangen umgegangen werden muss. Das Büro des Studienpräses stellt dazu Leitfäden, Infoblätter und Mustertexte für Datenschutzmitteilungen und Einverständniserklärungen zur Verfügung.

Urheberrecht und Bildnutzung in wissenschaftlichen Arbeiten

Datenschutz in der sozialwissenschaftlichen Forschung (incl Mustertexte)

Themenwahl

Der Studienplan Master Soziologie wurde mit der Zielsetzung konzipiert, dass Studierende möglichst früh im Studienverlauf  das Forschungsfeld ihrer Masterarbeit und ein fest umrissenes Forschungsvorhaben konkretisieren können: im idealen Fall am Ende des ersten Semesters vor Absolvierung der Lehrveranstaltungen aus den Modulen MA F und MA SE und dem Besuch des Master-Arbeitsseminars zur Exposéerstellung. Eine Themenwahl, die sich an den am Institut vertretenen Forschungsschwerpunkten orientiert, ist angesichts des Faktums, dass dazu passende Lehrangebote vorhanden sind, als sehr zweckmäßig anzusehen. Obendrein erleichtert ein in den Forschungsspezialisierungen verankertes Thema die Suche nach einer Betreuerin / einem Betreuer.

Unter dem Menüpunkt "Abschlussarbeiten" stellen wir eine Übersicht über bereits beurteilte Abschlussarbeiten sowie eine Auflistung augenblicklich in Bearbeitung befindlicher Themen zur Verfügung, an Hand derer Sie sich einen Überblick verschaffen können, welche Themen bereits von StudienkollegInnen bearbeitet wurden bzw. werden und somit für die Themenwahl der eigenen Studienarbeit ausscheiden.

Betreuung der Masterarbeit

Studierende sind berechtigt, eine/n BetreuerIn um die Betreuung zu ersuchen und das Thema der Arbeit im Einvernehmen mit dem/der BetreuerIn festzulegen.

Die genauen Bestimmungen welcher Personenkreis für eine Betreuung herangezogen werden kann und welche Bestimmungen zu Mitbetreuung existieren, finden sich im Studienrechtlichen Satzungsteil §14 (gültig ab 1.03.2019)

Nachfolgend eine Übersicht in Frage kommender BetreuerInnen am Institut für Soziologie, mit Angaben zu den jeweiligen Forschungsschwerpunkten

Betreuungsberechtigte Personen im Personalstand des IfS
(Datenstand März 2019)

Breckner, Roswitha Visuelle Soziologie/ Bildanalyse, Biografieforschung, Migration
Dannecker, Petra Entwicklungssoziologie, Globalisierung, Geschlechterforschung
Flecker, JörgArbeitsorganisation und Arbeitsbeziehungen, Arbeitsmarkt, Transnationalisierung, international vergleichende Forschung
Flicker, Eva Film & Mediensoziologie, Gender, Organisation
Froschauer, Ulrike Interpretative Sozialforschung, Organisation, Sozialer Konstruktivismus
Kazepov, Yuri
Internationale Stadtforschung, Sozialpolitik
Kolland, Franz Alter, Bildung, Lebensstile, Soziologie der Entwicklungsländer
Parzer, MichaelKultursoziologie, Soziale Ungleichheit, Migration und Integration (Schwerpunkt migrantische Ökonomie), Interpretative Sozialforschung
Pfadenhauer, Michaela
Wissenssoziologie und Handlungstheorie, Kultur- und Konsumsoziologie, Methoden interpretativer Sozialforschung
Reinprecht, ChristophMigration, Stadt, Wohnen, Soziale Ungleichheit, Politische Soziologie
Scheibelhofer, ElisabethInterpretative Sozialforschung, Migration, Mobilität, Transnationale soziale Räume
Zartler, Ulrike
Familie, Kindheit, Scheidung, qualitative Sozialforschung

 

Betreuungsberechtigte Personen im Personalstand der Uni Wien an anderen Instituten

Blaschke, SabineInst. f. Wirtschaftssoziologie, Habilitation in Organisationssoziologie: Gewerkschaftsstrukturen in Österreich, Frauen und Gewerkschaften, Geschlecht und Organisation, Geschlecht und Arbeit.
Felt, UlrikeProfessur am Inst. f. Wissenschaftsforschung: Fragen der Entstehung und Interaktion verschiedener Wissensformen, Wissenschaftskommunikation, sowie Partizipation und Governance von Technowissenschaften;die Bedeutung von Zeit/Zeitlichkeiten in technowissenschaftlichen Konstellationen; Themen zu Wissenspolitik
Kittel, BernhardProfessur am Inst. f. Wirtschaftssoziologie: Experimentelle Gremien- und Wahlforschung, International vergleichende Analyse von Wohlfahrtsstaaten und Arbeitsbeziehungen, Sozioökonomie der Sprache

 

Habilitierte Personen, die am IfS regelmäßig unterrichten

Bogner, AlexanderGesellschaftsanalysen, Wissenschaftsforschung, Technik und Umwelt
Cyba, EvaSoziologische Theorien, Soziale Ungleichheit, Genderforschung
Fischer-Kowalski, MarinaSoziale Ökologie, Gesellschaftlicher Stoffwechsel, Sustainability transitions, Theorien sozialen Wandels,
Umweltsoziologie, Gesellschaftliche Ressourcennutzung,
Umweltinformationssysteme
Gebesmair, AndreasMedienökonomie, Mediensoziologie, Kommunikation
Hacker, HannaEntwicklungsforschung, Analysen zu Neuen Medien und Globalisierung im "Nord/Süd"-Verhältnis, Cultural Studies und sozialwissenschaftliche Theorien, Historiografiekritik und Diskurs- und Organisationsgeschichte sozialer Bewegungen
Hochgerner,
Josef
Theorie, Forschung und Anwendungen von sozialen Innovationen, insbesondere Innovationen für Arbeit, Lernen und Leben in der Informationsgesellschaft
Krajic, KarlGesundheits- und Medizinsoziologie, mit Schwerpunkt auf Fragestellungen der Gesundheitsförderung in organisationalen Settings und der Gesundheitsförderung für alte Menschen; Gesundheitsberufe – Berufstätigkeit und Ausbildung
Littig, BeateUmweltsoziologie, Ökologische Nachhaltigkeit, Technikfolgenabschätzung, Gender Studies, Qualitative Forschungsmethoden 
Smudits, Alfred
Kunst-, Kultur- und Kommunikationssoziologie, Medientheorie, kultureller und sozialer Wandel.
Besonders: Popularmusik, Jugendkultur, Kultur-Indikatoren, neue Medien, Kulturpolitik, Medienpolitik, Soziologie der Ästhetik.
Stögner, KarinKritische Theorie, Nationalismus, Antisemitismus, Sexismus

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auch Personen, die an anderen österreichischen Universitäten als ProfessorInnen für Soziologie tätig sind, theoretisch für die Betreuung von Masterarbeiten und Dissertationen in Frage kommen, sofern dies begründet werden kann.
Allerdings muss dies beantragt werden und ein Einzelfallentscheid getroffen werden.

Pensionierte/emeritierte ProfessorInnen, die regelmäßig am IfS unterrichten

Roland Girtler, Josef Hörl, Reinhold Knoll, Jürgen Pelikan

 
Habilitierte Personen und pensionierte/emeritierte habilitierte Institutsmitglieder,
die nicht mehr am IfS unterrichten 

Diese Personengruppen werden zur Vervollständigung der Angaben angeführt. Sie stehen in keiner aktuellen Verbindung zum Institut für Soziologie bzw. haben sich auf Grund von Pensionierung/Emeritierung aus dem Lehrbetrieb und Betreungswesen weitestgehend zurückgezogen.

Pensionierte/Emeritierte Institutsmitglieder: Anton Amann, Anselm Eder, Rudolf Forster, Christine Goldberg, Henrik Kreutz, Rudolf Richter, Hildegard Weiss

Habilitierte Personen in keinem aktuellen Kontakt zum IfS und/oder Lehrende in Pension:
Irmgard Eisenbach-Stangl, Stefanie Knauder, Friedhelm Kröll, Reinhard Kreissl, Andreas Obrecht, Florian Pichler, Arno Pilgram, Wolfgang Stangl, Ferdinand Sutterlütty.

Mitbetreuung von Masterarbeiten

Die Satzungsänderung von 2015 hat konkrete Rahmenbestimmungen für die Mitbetreuung von Masterarbeiten geschaffen. Es ist seither möglich, dass bestimmte Personenkreise befugt sind, Sie gemeinsam mit Ihrer Betreuerin oder Ihrem Betreuer beim Verfassen der wissenschaftlichen Abschlussarbeit zu unterstützen. Die Mitbetreuung wird von dem/der BetreuerIn beantragt, nachdem das Thema der Masterarbeit von der Studienprogrammleitung genehmigt wurde. Der Vermerk der Mitbetreuung auf dem Formblatt "Bekanntgabe Thema und Betreuer/In der Masterarbeit" ist nicht ausreichend!


Da die Regularien für die Mitbetreuung diffizil sind, sollten Sie und/oder Ihr/e BetreuerIn unbedingt die Studienservicestelle Soziologie kontaktieren, ehe die Mitbetreuung tatsächlich beginnt, damit geklärt werden kann, ob die betreffende Person dazu befugt ist und der Antrag sachgerecht eingebracht werden kann.

Bekanntgabe des Themas

Nachdem Ihr Thema und Ihr Exposé von Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer akzeptiert wurde, drucken Sie das Formular "Bekanntgabe des Themas der Masterarbeit" aus. Füllen Sie es aus und lassen Sie es von Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer unterschreiben. Fertigen Sie davon eine Kopie an und geben Sie die zwei  Exemplare gemeinsam mit einem Exemplar des ausgefüllten Formulars "Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis" in der Studienservicestelle Soziologie ab. Außerhalb der Öffnungszeiten: Posteinwurf, weißer Briefkasten im 3. Stock des Instituts.
Während des Semesters können Sie circa ein bis zwei Wochen nach der Abgabe Ihr von der Studienprogrammleitung abgezeichnetes Exemplar in der Studienservicestelle zu den Öffnungszeiten abholen. In Ferienzeiten kann sich das etwas verzögern. Der Arbeitstitel Ihrer Masterarbeit wird zusammen mit Angaben zum/zur BetreuerIn auf der Homepage der Studienprogrammleitung veröffentlicht. Bei vorleigender Einverständniserklärung wird auch der Name des/der VerfasserIn genannt.

Das Exposé verbleibt bei Ihrer/m BetreuerIn. Auf Anfrage muss ein Exemplar des Exposés der Studienprogrammleitung zur Verfügung gestellt werden.

Die Abgabe dieser Formulare  muss erfolgen, sobald Thema und BetreuerIn feststehen. Dass man für das Verfassen der Masterarbeit nicht länger als 6 Monate benötigen darf, entspricht nicht den Tatsachen. Es handelt sich dabei um eine Bestimmung, die zum "Schutz" der Studierenden vor zu umfangreichen vorgegebenen Forschungsvorhaben besteht. D.h.: wenn das Thema nicht frei gewählt wird, sondern von dem/der BetreuerIn im Einvernehmen mit dem/der Studierenden vorgegeben wird, soll gewährleistet sein, dass das Verfassen der Masterarbeit in einem halben Jahr bewältigbar ist und nicht zu einer Studienzeitverzögerung führt.

Umfang der Masterarbeit

Im Curriculum ist keine bestimmte Seitenzahl als vorgeschriebender Mindestumfang definiert. Jedoch wird als Richtlinie empfohlen, dass die Arbeit circa 80 bis 100 Seiten umfassen soll (ohne Anhänge, Literaturverzeichnisse....). Der Ausdruck muss doppelseitig erfolgen. Die gebundenen Exemplare müssen keine Prägung aufweisen.

Abgabe und Benotung

Die fertige Masterarbeit muss als pdf zur Plagiatsprüfung (HoPla) hochgeladen werden. Informationen, Anleitungen und Hilfestellungen dafür erhalten Sie auf den Seiten von HoPla und beim Team des E-Theses-Servers.

In gebundener Form müssen zwei Exemplare innerhalb zehn Tagen ab dem Hochladen im SSC Sozialwissenschaften abgegeben werden. Dezidierte Formvorschriften für die Textformatierung existieren hinsichtlich des Deckblatts und der Seitenränder, die so gewählt werden müssen, dass eine Bindung möglich ist. Es empfiehlt sich jedoch die im akademischen Umfeld üblichen der Leserlichkeit dienlichen Standards einzuhalten. Beachten Sie diesbezüglich die Informationsblätter und Formulare, die vom SSC Sozialwissenschaften zur Verfügung gestellt werden.

Laut Satzung steht den BetreuerInnen nach Erhalt der Masterarbeit für die Begutachtung und Beurteilung eine Frist von bis zu zwei Monaten zur Verfügung. Kalkulieren Sie eine ausreichenden Zeitraum ein. Bedenken Sie dabei auch, dass zwischen der Begutachtung der Masterarbeit und dem Stattfinden der Defensio auch noch ein Zeitpuffer vorgesehen ist, da die Benotung der Masterarbeit im System erfasst werden muss, ehe die Defensio stattfinden kann.

Sobald Begutachtung und Noteneintrag erfolgt sind, erhalten Sie eine Bestätigung der Beurteilung per Mail.